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Weiterbildung: Ihr Erfolgsschlüssel für Arbeit 4.0

Neue Kantar TNS-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018“

Eine zunehmend digitalisierte Arbeitswelt eröffnet neue Chancen der zeitlichen, räumlichen und organisatorischen Flexibilität. Gleichzeitig wachsen damit die Herausforderungen für Unternehmen: Innovationszyklen verkürzen sich, Entscheidungsprozesse werden schneller, etablierte Geschäftsprozesse lösen sich auf. Weiterbildung wird für Unternehmen zu einem

Info-Grafik ‚Digitalisierung und New Work nur mit Weiterbildung‘. © KANTAR TNS – SGD Studiengemeinschaft Darmstadt

Schlüsselinstrument, um den wachsenden Anforderungen durch Digitalisierung und New Work zu begegnen. Das ergab die aktuelle Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2018“. Die Studie unter 300 Personalverantwortlichen führte Kantar TNS im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) jetzt zum zehnten Mal in Folge durch.

Die Halbwertszeit für Wissen wird immer kürzer – so sehen das auch 82 Prozent der befragten Personalverantwortlichen. Die Zustimmung zu dieser These wächst stetig – insbesondere bei den mittleren und großen Unternehmen, die besonders von den Auswirkungen der Industrie 4.0 betroffen sind. Vor einem Jahr sahen „lediglich“ 74 Prozent der Befragten erhöhten Weiterbildungsbedarf. .

  • Für 87 Prozent der Befragten stehen ein flexibel gestaltbares Lerntempo an oberster Stelle. Für 86 Prozent mobiles und ortsunabhängiges Lernen sowie frei wählbare Lernmethoden und -medien. 83 Prozent setzen auf flexibel zusammenstellbare Inhalte. Auch das vernetzte Lernen mit anderen und die Möglichkeit, eine Weiterbildung für kürzere oder längere Zeit zu unterbrechen, machen laut 82 Prozent der Befragten Weiterbildungsangebote attraktiv, ebenso die Durchlässigkeit bei der Anerkennung von Abschlüssen.
  • Was die Lernmedien und Formate anbetrifft, halten die befragten HR-Manager einen breiten Mix für sinnvoll: Die wichtigsten Formate sind Web Based Trainings (86 Prozent) und Videos (81 Prozent), gefolgt von E-Books (75 Prozent), Audiodateien (73 Prozent), Online-Campus (73 Prozent), Live-Webinaren (72 Prozent), Printunterlagen (70 Prozent) und Apps (69 Prozent).

„Nie zuvor verloren erworbene Qualifikationen und Erfahrungswissen so schnell an Bedeutung“, erläutert Maziar Arsalan, Geschäftsführer der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD. Und …“Wer heute nicht in Weiterbildung investiert, wird die Lücke zwischen steigendem Bedarf nach und dem sinkenden Angebot von Fachkräften nicht mehr schließen …“.

Linkempfehlung:

SGD Studiengemeinschaft Darmstadt

Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht